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Webmaster:
Olaf Hoell

 

 

Werkbezeichnung Henschel: DE 2500

UIC-Baureihe
DBAG-Baureihe
DB-Baureihe

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202 002

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202 003

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202 004

Baujahr / Umbaujahr 1971 1973 / 1982 1973

Hersteller:

Henschel und BBC

Höchstgeschwindigkeit:

140km/h

250 km/h

140km/h

Leistung:

1.840 kW

2.020 kW

1.840 kW

Dienstmasse:

80,0 t

84,0 t 80,0 t

Länge über Puffer:

18.000 mm

19.800 mm 18.000 mm

Radsatzanordnung:

Co'Co'

Bo'Bo'

Co'Co'

 

Henschel und BBC bauten nach fast sechsjähriger Vorbereitungszeit 1971 eine dieselelektrische Probelok ohne Auftrag der Deutschen Bundesbahn und stellten diese auf der Hannover-Messe der Öffentlichkeit als DE 2500 vor. 1973 folgten wegen der guten Erfahrungen mit dieser Lok zwei weitere Probeloks, wobei eine mit nur zweiachsigen Drehgestellen ausgestattet war. Die Deutsche Bundesbahn mietete diese Loks zur Erprobung an und reihte sie als Baureihe 202 ein. Da alle drei Loks vom Hersteller eine unterschiedliche, von der DB abweichende Farbgebung erhielten, bekam jede Lok auch Ihren eigenen Spitznamen:

  • 202 002 - Weißer Riese
  • 202 003 - Roter Ochse
  • 202 004 - Blauer Bock

1974 wurde der "Weiße Riese" in eine E-Lok umgebaut und mit einem Steuerwagen gekuppelt. Der Dieselmotor und der Generator wurden durch Ballastgewichte ersetzt. Im Steuerwagen der Bauart BD4nf wurde der Transformator untergebracht und der Stromabnehmer auf dem Dach installiert. Mit dieser Kombination wollte man Erfahrungen für den Drehstromantrieb gewinnen. 1977 wurde die 202 002 mit ihrem Steuerwagen gelb lackiert und an die Niederländischen Eisenbahn als Versuchslok abgegeben - jedoch ohne Folgeauftrag für Henschel und BBC. Heute steht die 202 002 vor dem Werksmuseum in Kassel.

Der "Rote Ochse" wurde 1980 als Versuchslok für den Hochgeschwindigkeitsverkehr umgebaut und erhielt dazu 1982 eine geänderte Front am Führerstand 1, welche an die Baureihe E 03 (103) angelehnt war. Diese Stromlinienverkleidung wurde 1985 wieder entfernt. Die Erfahrungen mit dieser bis 350 km/h schnellen Lok sind in den ICE eingeflossen. Heute steht die 202 003 - wieder mit Stromlieneinverkleidung - im Museum für Verkehr und Technik in Berlin.

Die 202 004, der "Blaue Bock" fiel bereits 1983 wegen einem Generatorschaden aus. Die DB setzte diese Lok nicht mehr instand, da der Nutzungsvertrag Ende 1983 ausgelaufen wäre. BBC entschloss sich die 202 004 zu reparieren und an die Hersfelder Eisenbahnen zu verleihen. Heute ist auch diese Lok erhalten und steht im Landemuseum für Technik und Arbeit in Mannheim.



202 002 - Weißer Riese

202 002 um 1975 - Foto/Ort unbekannt - Slg. O. Hoell

202 002 - Weißer Riese


202 003 - Roter Ochse

202 003 um 1975 - Foto/Ort unbekannt - Slg. O. Hoell

202 003 - Roter Ochse     202 003 - Roter Ochse

der Rote Ochse 202 003 mit Stromlinienverkleidung
im Bw Berlin Anhalter Bhf. am 29.10.1988 – Foto: N. Kündemund – Slg. O. Hoell

202 003 - Roter Ochse     202 003 - Roter Ochse

... und im Deutschen Technikmuseum in Berlin, 07.07.2011 - Fotos: Olaf Hoell

202 003 - Roter Ochse    202 003 - Roter Ochse     202 003 - Roter Ochse

202 003 - Roter Ochse     202 003 - Roter Ochse


202 004 - Blauer Bock

der Blaue Bock 202 004 - Foto: unbekannt / Slg. Olaf Hoell

202 004 - Blauer Bock     202 004 - Blauer Bock



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